23.8 und 37 :)

30. Juni 2010

Ich schätze, wenn ich am Sonntag im Ziel ankomme, dann hab ich mir das wohl verdient. Das Neoverbot ist so gut wie sicher. Der See hat jetzt schon 23.8 (ab 25 gilt das Neoverbot). Bis Sonntag gibts mindestens 33 Grad und am Freitag freuen wir uns schon auf 37Grad. D.h. beim Marathon muß auch keiner frieren 🙂

Trainingsmäßig stehen diese Woche kleine Einheiten in allen Disziplinen an. Gestern war ich Kampfschwimmen im DSW-Bad. Man sollte einfach nicht erwarten, dass das Becken um 17Uhr im Sommer frei von badenden Gästen ist. Ich war immer wieder versucht querschwimmende Kinder umzupflügen, um ihnen aus erziehungstechnischer Sicht beizubringen nach links und rechts zu schauen 🙂

Heute werde ich eine Stunde auf dem Rad sitzen und das finale Setup testen.


Neo oder nicht Neo – Das ist hier die Frage

29. Juni 2010

Jedes Jahr wird spätestens in der Woche vor dem Ironman die Wassertemperatur des Langener Waldsee diskutiert. Warum? Nun es gibt eine Grenze (2010: 24,9 Grad) bis zu der das Schwimmen mit Neoprenanzügen erlaubt ist. Neopren bedeutet: Kaum Beinarbeit, bessere Gleiteigenschaften im Wasser und vor allem mehr Auftrieb (Durch die Lufteinschluesse im Neopren-Material). Die meisten Athleten wollen daher auf die Gummihaut nicht verzichten. Ich auch nicht.. ich verspreche mir mehr Schonung für die Beine und damit ein entspannteren Restwettkampf. Der Nachteil vom Neopren: Die Arme werden etwas mehr beansprucht durch die notwendig Dehnung des Anzugs – und es koennte ziemlich warm werden, wenn die Wassertemperatur nahe an der Verbotsgrenze ist. Es hängt außerdem davon ab WO man im See mißt. Irgendwo wirds wohl immer eine Stelle geben, wo die gewünschte Temperatur erreicht wird…

Aktueller Verlauf:
25.6. 20 Grad
27.6. 21 Grad
28.6. 21,5 Grad
29.6. 22,8 Grad

Zumindest nach Aussage auf http://www.ironman.de. Laut Webseite des Langener Waldsees haben wir jetzt schon 24Grad (aber die wollen ja auch Badegäste anlocken…)

Die Wettervorhersagen sind auch für die Luft sehr interessant. Über 30Grad sind nicht gerade meine Wunschtemperaturen. Also nehmt bitte Sonncreme mit, wenn ihr an die Strecke kommt!


Heinerman IV

27. Juni 2010

Der lokale Triathlön gehört irgendwie einfach dazu. Also habe ich mich auch dieses Jahr zum Heinerman angemeldet, der eine Woche vor dem Ironman stattfindet. Dementsprechen hieß es dieses Jahr: zurückhalten, der Spaß kommt in 7 Tagen. Mein Plan war das Schwimmen in IM-Tempo oder höhrer zu absolvieren, aber beim Radeln und Laufen maximal im IM-Tempo zu bleiben. Nebenbei wollte ich noch Futtern und Salztabletten im Wettkampf ausprobieren.

Das Schwimmen ging gut los (stehender Start im Darmstädter Woog). Die 600 gleichzeitigen Starter versprechen einen kleinen Vorgeschmack auf den Nahkampf nächsten Sonntag:) Es hielt sich zum Glück im Grenzen, obwohl die Strecke sehr viele enge Kurven um Bojen macht und dort naturgemäß jeder am engsten um das Ding will. Die meisten verfallen sinnvollerweise in langsames schonenes Brustschwimmen. Es gibt aber auch Deppen, die nicht nach links und rechts schauen und einfach stur weiter in das Wasser hauen ohne dabei vom Fleck zu kommen. Mein Nachbarschwimmer und ich mußten bei dem Anblick laut lachen 🙂 Beliebt sind auch Witze über den Inhalt des Woogs-Kanal, eine kleine Passage die eine kleine Insel vom Ufer trennt. Der Kanal ist sehr flach und normalerweise beliebter Verweilort von Enten. Wasserschlucken oder Schlammaufwühlen ist eine „beschissene Idee“…

Nach ca 27 mins war ich aus dem Wasser. Das war in Ordnung. Doch nun hieß es: aufs Rad und rollen lassen. Mein Ziel war unter 150Puls zu bleiben. Anfangs etwas frustierend von vielen Leuten überholt zu werden, aber dafür hatte ich viel Zeit gemütlich zu essen und den Fotografen in die Linse zu schauen. Irgendwie eine ganz andere Perspektive als sonst. Ich könnte mich daran gewoehnen..

Ich glaube nach ca. 1h20 war ich dann vom Rad runter. Das hat mich insgesamt überrascht. Ich dachte: Mit meinem niedrigen Puls schaff ich vielleicht die Sub-3h als Ziel. Ich hatte noch mehr als eine Stunde für 10km und bin einfach losgetrabt. Der Puls war zwar höher (bis 165) aber ich habe mich gut gefühlt. Kein Problem mit Wasseraufnahme, kein atemloses Keuchen wie die Platzaspiranten, die an mir vorbei gezogen sind.

Nach 2h49 war ich dann entspannt im Ziel und fühle mich bereit für nächsten Sonntag. Ich hoffe ich sehe das morgen genauso 🙂


Warum ich EUCH brauche

26. Juni 2010

Ich habe mal ein wenig nach Tipps für die Renntaktik gesurft und bin dabei über einige Wettkampfberichte gestolpert. Ich habe mal einen ausgewählt. Das folgende fand 2009 statt.“cube04″ – so der Autor – startet nicht zum ersten Mal beim Ironman. Der Text ist lang. aber ich verspreche euch: Spätestens ab Ende des Radteils ist man gebannt. Und spätestens danach wisst ihr warum ihr für mich an der Strecke steht.

Mark Allen hat mal gesagt

„Ironman ist zu 1/3 Training, 1/3 Kopfsache, 1/3 Ernährung“

Der folgende Bericht macht klar wie Recht er hat:

05.07.2009
Um 03.55 Uhr klingelte der Wecker: RACEDAY. Der Tag, auf den ich 12 Monate hingearbeitet habe. Über den Daumen gerechnet bin ich im Training insgesamt 210km geschwommen, 6800km geradelt und pro Woche ca. 45/50km gelaufen. Ich wollte eigentlich noch mehr Laufen, aber meine Zeit war teilweise richtig ausgereizt – mehr ging oft nicht. Obwohl man im Nachhinein schon denkt….“Naja…hier hätte ich noch mehr machen müssen/ Da hätte ich noch Zeit gehabt“. Man lernt niemals aus, und bei meiner nächsten Vorbereitung auf eine LD werde ich wieder vieles besser machen.
Nach einem relativen „Basic“-Frühstück mit nur einer Schüssel Müsli ging es Richtung Schwimmstart.
Aber der Reihe nach:

Schwimmen: nach den Erfahrungen vom letzten Jahr habe ich mich beim Schwimmstart, der in Frankfurt aus dem Wasser heraus und nicht in Wellen erfolgt, ganz links eingeordnet. Lieber schwimme ich ein paar Meter mehr und gehe dem Hauen und Stechen eines IM-Schwimmen aus dem Weg. Sehr unangenehm und auch gefährlich, wenn man mitten im See Tritte und Schläge einstecken muss. Gesagt, getan….um 07.00 Uhr ging’s los – die ersten 100m gingen relativ easy und locker. Es war selbst möglich links UND rechts an den Bojen vorbeizuschwimmen, die alle paar 100m im Wasser platziert worden sind. Die erste Runde von 2000m (bis zu einem kleinen Landgang), waren das Schlimmste Schwimmen, das ich je innerhalb eines Triathlons erlebt habe. Speziell an den Wendebojen hatte es sich immens gestaut und es kam zu einigen „unschönen“ Szenen. So habe ich mindestens 3 Minuten liegen lassen. Erschwerend kam die Wassertemperatur dazu. Ich als alter Verfechter des Neoprenanzug’s habe das Ding verflucht. Durch die Hitze fühlte ich mich sehr unwohl und eingeengt. Ich kam dann nach 41min zum ersten Landgang – damit lag ich innerhalb meines selbst gesteckten Zeitziels. Nach weiteren 1800m kam ich dann nach 1:17 aus dem Wasser. 5 Minuten schneller als 2008, was mich sehr sehr zufrieden machte. Mit dieser Zeit konnte ich gut leben. Der Schwimmausstieg aus dem Langener Waldsee geht ca. 200m bergauf durch größtenteils sandigen Boden. Sehr schwer zu laufen, wenn man gerade 3800m Schwimmen hinter sich gebracht hat. Der Wechsel in T1 geschah ohne Probleme. Da ich, nachdem ich mich umgezogen hatte, und alles weitere verstaut habe, zusammen mit meinem Rad durch die gesamte Wechselzone musste, habe ich ca. 6min mit dem ersten Wechsel verbracht. Dabei habe ich schnell das erste Gel gegessen, was ich auch dringend gebraucht habe. Ich habe einiges an Kraft in den Schwimmsplit investiert, und diese musste ich noch wieder von außen zuführen.

Radfahren
Meine Taktik auf dem Rad war die folgende: bis zu „The Beast“ in Bergen-Enkheim reintreten was geht – die flache Stadtautobahn und die ebene Anfahrt bis Enkheim kommt mir sehr entgegen – so bin ich dann auch mit dem geplanten 35er Schnitt in „The Beast“ gefahren – die erste Auffahrt nach Enkeim stellte kein Problem dar – oben hab es dann noch Verpflegung, bevor es in die ca. 4km lange Anfahrt nach Maintal geht. Vor der Einfahrt nach Maintal habe ich eine Salztablette gegessen. Nachdem ich mit vollem Tempo über das Maintaler „Paris-Roubaix-Pave“ bin, kam mir kurz vorm Hühnerberg die Tablette wieder hoch. Vielleicht zu wenig dazu getrunken? Hühnerberg kein Problem, selbst das sehr unangenehme Stück vor Burg-Gräfenrode ging mit leichtem Rückenwind (ja, das gibt’s auf der IM-Strecke auch) sehr schön zu fahren. Ich habe mich immer schön brav daran gehalten, alle 40minuten ein Gel zu Essen (bevorzugt Strawberry-Banana). Die Fahrt nach Friedberg und bis Bad Vilbel ging sehr schnell vorbei. Der erste Anstieg zum Heartbreak-Hill…..unvergleichbares Feeling wie beider Tour der France. Menschen in 2er-Reihen, die einen die Qualen erleichtern. Der Berg, oder besser der Hügel, ist relativ hinterhältig, das es sich doch ganz schön nach oben zieht. Kurz vor der Abfahrt nach FFM gab es noch Verpflegung, die ich dankend angenommen habe. Leider habe ich in Bad Vilbel die „Fans aus Oberselters“ verpasst. Komischerweise begannen dann bei der kinderleichten Abfahrt nach Frankfurt die Probleme. Ich nehme mal an, durch die schwerer werdenden äußeren Bedingungen und die 90km Aerohaltung, die ich hinter mir hatte, bekam ich plötzliches Unwohlsein – es fühlte sich an wie ein Hungerast. Dies kann aber nicht sein, da ich regelmäßig gegessen, und auch gut getrunken, habe…. vielleicht hatte ich auch zuviel gegessen? Vielleicht den Fehler gemacht, verschiedene Sachen durcheinander zu trinken? Wie gesagt – die Aerohaltung hat da ihres dazugetan. Vielleicht rächte sich jetzt auch die Wassertemperatur im Langener Waldsee. Es kam einfach alles zusammen. Bis ich innerhalb der 2ten Runde in Bergen-Enkheim meine Familie getroffen habe, kamen die ersten Zweifel an mir. Obwohl ich die erste Runde mit einem 33.5er Schnitt gefahren bin (voll im Soll!!!) habe ich ab KM 90 keinen Druck mehr aufs Pedal bekommen, und wurde mit jeder Pedalumdrehung langsamer. Selbst auf Streckenabschnitten, die zu meinen Stärken zählen (flach oder auch leicht wellig) kam ich nicht über einen 27er Schnitt heraus. Nach 180km habe ich dann den 30er Schnitt knapp unterschritten. Ich war sehr enttäuscht, da ein Bikesplit von 6:08 doch weit weg von meiner tatsächlichen Leistungsfähigkeit weg ist. Am schlimmsten war aber, das meine körperlichen Probleme dazu geführt habe, das ich mich ab KM 110 des Radsplits damit abgefunden habe, aufzugeben. Ein Marathon in diesem Zustand schien mir unmöglich und niemals zu erreichen. Dies war mein Entschluss und dieser war nicht mehr zu kippen. Ich hatte mich mit „meinem Schicksal abgefunden“.
Der Wechsel zum Laufen dauerte nur knapp 4 Minuten. Ich wollte ja eh danach stehen bleiben, mein Rad nehmen, und mich zuhause verkriechen.

Laufen
Kurz nach dem Ausgang aus dem Wechselzelt stand dann meine Familie. Nachdem ich dort meinen Entschluss verkündet habe (ich hatte vor dem Start gesagt: Egal, wie ich aussehe oder egal , was ich sage….niemals Mitleid oder mich bei einer Aufgabe unterstützen) war es einige Minuten still – keiner traute sich was zu sagen. Ich dachte mir dann: Scheiss drauf. Probier ein paar Meter zu walken – jetzt hier inmitten der ganzen Leute aufgeben ist auch uncool. So bin ich dann losgelaufen. Gelaufen, Gelaufen und nochmal gelaufen. Bis ich dann nach 7km das erste Bändchen umhatte. Danach bin ich einige Schritte (vielleicht nur 300m) gelaufen – sofort kam es mir hoch und mein Unwohlsein wurde schlimmer. Meine Muskeln machten keinerlei Probleme – ich hätte Laufen können, aber die Angst vor den Magenschmerzen war immens. Ich kannte das ja schon ansatzweise vom Wettkampf 2008, aber das heute war ne absolute Grenzerfahrung. Der Körper sagt dir: „Bleib einfach stehen – das was du machst ist gegen jeglichen gesunden Menschenverstand“ – aber irgendwie walkt man weiter. So holte ich mir dann mein 2tes Bändchen. Ich muss sagen, dass ich seit ca. KM 160 auf dem Rad nichts mehr essen konnte. Ich habe nur noch getrunken und mich mit Wasser über Kopf und Körper abgekühlt. Viele andere Athleten waren an der Strecke gelegen, und mussten der Hitze Tribut zollen. Witzig ist auch, das ich innerhalb des gesamten Wettkampfs mind. 13/14 Liter Flüssigkeit (sehr grob geschätzt) zu mir genommen habe…. und ich war an dem gesamten Tag nicht einmal pinkeln!
Ich hatte eigentlich konstant einen meiner Freunde um mich herum. Jörg, der Triple-Ironman aus Hamburg, hat mich insgesamt mindestens 25km begleitet, und war eine immense Hilfe. Selbst vor einer kurzen Massage der Beine bei KM 35 ließ es sich nicht abschrecken. Bei KM30 konnte ich es dann nicht mehr halten. Schon die gesamte Gerade am Sachsenhäuser Ufer war mir richtig gehend übel, ich konnte nicht mehr Laufen, geschweige denn Reden. An jeder Verpflegungsstation kam es mir hoch – ich konnte nichtmal mehr einen kleinen Schluck trinken. Nachdem ich mir das dritte Bändchen geholt habe, musste ich eine 15minütige Pause einlegen, in der ich mich übergeben musste. Es kam nichts Festes (hatte ja schon länger nix gegessen), sondern nur „Flüssigkeit“ – mehr Details möchte ich aber jedem ersparen. Wie ein Wunder ging es mir innerhalb von Sekunden aber besser, und ich konnte langsam weiter laufen. Mein bisheriger KM-Schnitt von 10:00 wurde langsamer, tendenziell gen 11:00. Jetzt verließ mich noch die Muskelkraft. Meine Selbstzweifel wurden immer größer. Ich hatte keinen Spaß mehr und verlor die Lust. Es ging irgendwie weiter, aber meine Hochrechnungen von einer Zielzeit Sub15 wurden immer unrealistischer. Ich sah aus wie „der Tod“, und so fühlte ich mich auch. Ich hatte die schlimmsten Schmerzen meines Lebens, und war in meiner „Sportkarriere“ in noch keinem schlimmeren Zustand. Dann hatte ich plötzlich das letzte Bändchen am Arm!!! Nur noch 4km bis ins Ziel. Ich hatte ein (für mich) sehr gutes Schwimmen hinter mir, und die ersten 90km des Radfahrens gut absolviert. Der Rest war kein Spaß und jedem abzuraten. Einen gesamten Marathon walkend zu absolvieren ist….naja….viele werden jetzt den Kopf schüttel und sagen: Was will der Typ? Der ist kein richtiger Triathlet….vielleicht ist das ja auch so. Aber für mich war der Tag ein Beweis, was man alles mit dem Kopf machen kann. So vergingen dann die letzten km wie im Fluge (wenn man das überhaupt sagen kann) – kurz vor Ende habe ich dann noch einen Leidensgenossen eingholt – dem Kollegen habe ich aber den Vortritt gelassen.
Tja…was soll ich sagen? Der Einzug in den Römerberg, bei Dunkenheit, hat bis jetzt alles in meiner Sportlerkarriere übertroffen. Der Tag war so ein Extrem, aber die letzten 2 Minuten haben mich für so viele Entbehrungen und Schmerzen entschädigt. Nachdem ich mich dann beim Publikum bedankt habe (ich konnte gar nicht mehr aufzuhören, mich zu verneigen!) war ich im Ziel….nach 15:17h war der Tag vorbei. 40minuten vor Zielschluss. Ich musste sogar noch ein Radio-FFH-Interview geben…hehehehe….ich alte Schnecke war dann im Radio.

Ich kann diesen „Marathon“ nicht in Worte fassen, aber der Tag hat bewiesen was man alles schaffen kann:

YOU ARE AN IRONMAN

P.S.: Gruß an Michael & Alexander, die ich kurz vor Ihrem Zieleinlauf noch treffen durfte (da hatte ich noch 10km vor mir)…..SUPER JUNGS!!


noch 7 Tage 17 Stunden

26. Juni 2010

Diese Woche war schon etwas lockerer. Trotzdem hätte die 1h Laufen gestern noch angenehmer sein können. Vielleicht Ruhe ich mich ja zuviel aus. Auf den Schlaf hat das evtl. auch Auswirkungen. Ich habe mal gelesen, dass Sportler in einer längeren Pause (sozusagen von 100 auf 0) nach paar Wochen sogar Herz-Rhythmus-Stoerungen bekommen koennen. Das nur nebenebei:) Mir gehts gut.

Vorhin habe ich mein Radl von der Inspektion holen dürfen. Das war ja gestern nicht so ganz klar. Sie hatten es nämlich vergessen zu bearbeiten.. Ich bin jetzt gleich noch 3h auf dem Hobeln – Zum Einfahren für morgen. Da steht nochmal Heinerman (Olympische Distanz – 1,5km/45km/10km)  auf dem Programm. Allerdings maximal in IM-Renntempo (was natürlich weit unterhalb einer OD ist, zumindest bei mir). Ich muß mich also am Riemen reißen und locker fahren. Eine Woche später habe ich ja noch was vor…

Ansonten habe ich ja jetzt Urlaub und hoffe mich gut mit Vitaminen und Schlaf zuballern zu können. Außerdem kann ich mich dann herrlich verrückt mit IM-Wettkampfberichten machen. Einen werde ich gleich hier mal posten..


3K und eine Kopfnuß

23. Juni 2010

Gestern war nochmal eine Schwimmeinheit angesagt. Wie fast jeden Dienstag fahre ich also mit dem Auto von der Arbeit zum Schwimmbad und lese unterwegs auf dem Handy den Inhalt der Einheit. Normalerweise steht da sowas in der Art:

  • 200m beliebig Einschwimmen
  • 8* 50m (25m TUE, 25m Kraul), 20s Pause
  • 4*200m Kraul GA1, 20s Pause
  • 4* 50m (25m Wasserballkraul max., 25m locker beliebig), 30s Pause
  • 4*200m Kraularme GA1 mit Pull-Buoy und Fussfessel
  • 4* 25m Kraul max., 20s Pause
  • 100m locker beliebig
  • 800m GA1 (25m Ruecken und 75m Kraul im Wechsel)
  • 200m beliebig Aussschwimmen

Ich lese also in meinem Handy rum und erwarte wieder 10 Eintraege, die ich mir einprägen darf (ich war etwas müde) und finde:

  • 400m beliebig Einschwimmen
  • 4*50m (25m Kraul max., 25m locker beliebig), 30s Pause
  • 100m locker beliebig
  • 3000m Test Kraul
  • 400m beliebig Aussschwimmen

Hey..das ist einfach… einfach 3k Schwimmen. Bisschen monoton, aber einfach. Hat auch gut funktioniert. Vorm Schwimmen brauche ich wohl keine Angst zu haben. Das gute am Ironman wird sein: Man wird gehauen und getreten, aber Kopfnüsse wie gestern im Schwimmbad gibts wohl eher weniger. Wollen ja alle nur in eine Richtung schwimmen:)


Noch 14 Tage

21. Juni 2010

Heute stand ein Testwettkampf auf dem Trainingsplan. Ich habe mich aber nirgends angemeldet. Allein schon wegen der Wetterprognose hatte ich keine Lust irgendwo hinzufahren (und schon garnicht 2x, einmal für die Startunterlagen und nochmal für den Wettkampf). Also gabs einen Trainings-Triathlon:

  1. 40min planschen im Woog. Es waren noch ganze 4 andere Mutige im Wasser. Allerdings haben sie sich alle meinen Neoprenanzug gewünscht:) Zwei älteren Herren durfte ich Fragen zum Anzug beantworten. Einer durfte mir dann helfen meinen anzuziehen. Ihr wißt ja „Kannst du ihn alleine anziehen – dann ist er zu groß“ 🙂
  2. 3h Radeln im hessischen Ried. Heute mit etwas mehr Zug. Wir simulieren ja einen Wettkampf. Ich überlege mir nur was das Aquivalent von roten Ampeln im Wettkampf ist…
  3. 50mins Laufen in Darmstadt. Wald erreiche ich von daheim in der Zeit leider nicht. Also wird jeder grüne Abschnitt in der Stadt ausgenutzt. Glücklicherweise habe ich dieses Jahr einen kleinen Park 500m von meiner Wohnung entfernt gefunden. Ich weiß hört sich komisch an 🙂

Dazu habe ich mal die Salztabletten angetestet, die ich Samstag gekauft habe. Scheint mein Magen sehr gut zu vertragen. Was Norman Stadler zum IM-Titel auf Hawaii nicht geschadet hat, MUSS ja funktionieren..hmmm 🙂

So. ansonsten: Noch 14 Tage. Bin gespannt wann die Muffe kommt. Hängt vermutlich vom Wetter ab..