Der längste (Trainings-)tag des Jahres

30. Mai 2010

Es gibt eine StudiVZ-Gruppe names „Wer Marathon für bekloppt hält, kennt keine Triathleten“. Nunja lest selbst 🙂

Heute war stand die längte Einheit meines Trainingsplans an und die der Wetterbericht hat mich schon seit Donnerstag zum Grübeln gebracht. Um 14 Uhr bin ich dann gestartet. Es regnete gerade nicht und ein wenig Optimismus schadet ja nicht… Nach 30mins kamen die ersten Tropfen, aber ein Blick nach oben verhiess gutes. Nach 2h war ich mitten im hessischen Ried und die Sonne kam raus. Was ist denn jetzt los? Es lebe der falsche Wetterbericht? 🙂 kurz vor der 4h-Marke hatte ich dann meinen „Angst-Ort“-Laudenbach (Der Speichenbruch..) passiert und war auf dem dem Weg nach Weinheim. Die Sonne kam immer mal wieder raus und zu fuhr ich dann ab Weinheim die Bergstraße runter Richtung Darmstadt. Nach 5h war es dann so weit: Ein Guss nach aller erster Güte. Zum Glück passen die Temperaturen halbwegs, sodaß es mit genug Aktivität nicht kalt wird. Allerdings laeuft mir jetzt der Schweiß vom ganzen Tag den Kopf runter in die Augen. Ich fahre also durchs trübe Wetter mit halb zugekniffenen Augen und glattem Boden und lasse mich von Autos überholen. Gibt schöneres.. Nach 20mins kommt das Wasser nurnoch von der nassen Strasse; ohne Schutzblech ist das aber auch lecker:). ich hatte jetzt nurnoch 20mins nach Darmstadt. In Darmstadt gehts dann weiter mit der Erfrischung von oben. ich war wohl irgendjemanden noch nicht sauber genug…

An der Haustür fummle ich dann mit etwas kalten und steifen Fingern den Schlüssel aus der Satteltasche. Bevor ich es schaffe öffnet mir Ein Mädel mit Handy am Ohr die Tür. Ich frage mich was sie sich denkt „Armer nasser Typ?“. Dass der Typ vor 6h freiwillig mit Regenprognose los gefahren ist wohl nicht… Ich lade das Rad in der Wohnung ab, Tausche die Radschuhe gegen Laufschuhe und Helm gegen Schirmkappe (gegen den Regen 🙂 ) aus und verlasse die Wohnung wieder. An der Haustür steht immernoch das Mädel mit dem Handy. „Der selbe Typ rennt freiwillig wieder raus in den Regen“? Ich schätze spätestens JETZT hat sie ihrem Gesprächpartner was zu erzählen…

Nun. die 40mins laufen durch den Regen haben mich eher aufgewärmt und die heisse Dusche danach läßt sowieso alles vergessen:)

Auf dem Screenshot habe ich die Einheit mal als Puls/- und Höhenkurve dargestellt. Mit Regenmarker 🙂

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Mampf!

25. Mai 2010

Heute ist mein Essen für diesen Sommer angekommen. Das Buffet ist eröffnet:) Nur das frischeste aus dem Garten der Natur! In Geschmackssorten, die natürlicher schmecken als das Original. Yammi:


Nachtrag Mainz

25. Mai 2010

Ich habe nach langer Zeit mal wieder Fotos vom Eventfotograf bestellt.Ich starte jetzt seit vier Jahren in Mainz bei dem Halbmarathon; dieses Jahr haben sie mich das erste mal erwischt. Scheint ja wirklich schwierig zu sein:) Hier also zwei der Fotos vom Gutenberg(halb)marathon Mainz:


Panne II

24. Mai 2010

Das war also die Pfingstwoche. Die Trainingsplanersteller nutzen aber auch jeden Feiertag; so kann ein verlängertes Wochenende auch aussehen: Freitag 2,5h bergig Radeln, Samstag 2h Laufen, Sonntag 5,5h Radeln und 0,5h Laufen (Koppeltraining!) und Montag dann nochmal 1,5h Schwimmen und 2,5h Radeln 🙂

Fast so hat das auch geklappt, nur war die Radeinheit nach fast 4h beendet. In Laudenbach (hinter Heppenheim) hats bei einem Antritt dann KNARZ gemacht und eine Speiche ist aus dem Hinterrad gefallen…

Das Rennrad war damit also nicht mehr einsatzfaehig dieses Wochenende. Die Acht im Rad schleift an beiden Bremsbacken.. Daher habe ich heute mal die Laufräder ein wenig geputzt (zum Weggeben und Ganzmachen:) ) und hab mich aufs MTB geschwungen. GA1 ist mit dem Rollwiderstand von MTB-Reifen und ohne AERO-Lenker macht irgendwie nur begrenzt Spaß. Na immerhin hat mich keine Mutter mit Einkaufswagen überholt. Aber die Abfahrten mit 45km/h durch den Wald macht Lust auf mehr MTB im Spätsommer nach dem IronMan 🙂

So jetzt freu ich mich aber erstmal auf einen Pausentag, bevors am Mittwoch mit einer Laufeinheit weiter geht.


Die Ruhewoche

16. Mai 2010

Diese Woche war relativ ruhig. Einmal Schwimmen, einmal Laufen und einmal Radeln. Alles in niedrigen Intensitäten. Alle vier Wochen gibt es – nach ansteigenden Wochen – diese Pausenwoche. Der nächste Erholungszeit wird das Tapering direkt vor dem IM sein. Ab morgen startet die heisse Phase:)

Heute hats mich nochmal erwischt: Ich hatte einen Platten am Rad. Ich frage mich über was ich gefahren bin: Der Hinterradmantel hat 2 Löcher mit einem Durchmesser von 1mm. Die Löcher haben einen Abstand von ca. 8cm. hmm..  Ich habe das Rennen gegen das Tageslicht dennoch knapp gewonnen:)


Mainz – vierter Streich

9. Mai 2010

Die Woche ist schnell vergangen. Am Freitag mußte eine Radeinheit ausfallen. Ich habe mich Donnerstag+Freitag nicht 100% wohl gefühlt und habe deshalb die 3h Kraftausdauer lieber sein gelassen. Für den Halbmarathon heute war das allerdings nicht verkehrt. 2 Tage vor einem Wettkampf ist ein Pausentag für mich optimal. Gestern (Samstag) war ich dann nochmal 5,5h auf dem Rad. Ich glaube ich kann jetzt blind eine Karte vom hessischen Ried malen…

Nungut. heute stand (zum vierten Mal seit 2007) der Gutenberg Marathon in Mainz auf dem Programm (Für mich nur Halbmarathon). Ich wußte nach der Radeinheit nicht wie ich an das Rennen gehen sollte. Auch weil laut IM-Trainingsplan eigentlich 2h GA1 (also locker) auf dem Programm stand. Das Wetter hat dann für mich entschieden. Es hat geschifft und ich hatte keine Lust länger als notwendig durch den Regen zu gondeln:) Es hat geholfen, hehe.

(die Medallie kriegt jeder Finisher)


Rund um den Finanzplatz Eschborn-Frankfurt

1. Mai 2010

so heisst der Radklassiker „Rund um den Henninger Turm“ dieses Jahr:)  Dieses Jahr bin ich tatsächlich naß geworden. Die goldene Regel „Am 1. Mai ist immer schönes Wetter“ hat sich für mich dann auch erledigt. Dafür war das Rennen klasse. Den dem Start im übertrainierten Zustanf letztes Jahr, wars dieses Jahr wieder ein tolles Rennen – nur mit den üblichen (guten) Schmerzen 🙂 Irgendwas um die 3h35 habe ich gebraucht. Ein paar Minuten schiebe ich aufs Wetter: Erstens macht eine Feldbergabfahrt auf nasser Straße mit 65km/h mir keinen Spaß und zweitens kommt man auch weniger in Versuchen zu lutschen (Windschatten fahren 🙂 ). Das ist sowieso schon ein Risiko Vorderrad an Hinterrad mit Leuten zu fahren die man nicht kennt, aber dann auch noch mit Regen….. Deshalb gabs diesmal weniger Gruppendynamik.

Nungut, wenigstens eins ist gleich eblieben: Das halbe Bauchweh von zuviel Erdbeermilch im Ziel 🙂

Unspektakulärer kann ein Start nicht sein…